Wenn die ersten Warnzeichen entdeckt wurden, dann kann nur der Besuch beim Arzt für Klarheit sorgen.

Um die Alzheimer-Demenz sicher diagnostizieren und  andere Erkrankungen mit vielleicht ähnlichen Symptomen ausschließen zu können, sind verschiedene Schritte notwendig.

Die allgemeine Untersuchung:

Das Arzt-Patienten-Angehörigen-Gespräch ist eine wichtige Grundlage für die Diagnose!

Im Gespräch mit dem Patienten und Angehörigen wird sich der Arzt zunächst einen allgemeinen Überblick über die bisherige Krankengeschichte verschaffen. Er wird ergründen, ob eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Gehirns vorliegt. Er wird sich die Beschwerden und Veränderungen aus der persönlichen Sicht des Patienten und der Angehörigen schildern lassen.

Eine körperliche Untersuchung sowie die Ermittlung der Blutwerte (zum Ausschluss von z.B. Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen) werden durchgeführt.

Die spezielle Untersuchung:

Erhärtet sich der Verdacht auf eine Demenz, z.B. weil andere Ursachen ausgeschlossen werden konnten, schließen sich so genannte neuropsychiatrische Tests an. Zu der neuropsychologischen Untersuchung gehört es, mögliche Probleme des Gedächtnisses, der Sprache, des Planungsvermögens und der Aufmerksamkeit herauszufinden. Eine häufig dafür eingesetzte Untersuchungsmethode ist der Mini-Mental-State-Test. Dabei werden dem Patienten Fragen vorgelegt wie: Welches Datum haben wir? In welcher Stadt befinden wir uns? Wie heißt dieser Gegenstand?

Weiterhin sollten Bild gebende Untersuchungen des Gehirns (Computertomographie oder Kernspintomographie) erfolgen.